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"Made in Germany" alleine reicht in Brasilien nicht mehr

"Made in Germany" gilt in Brasilien zwar immer noch als Garantie für Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Qualität, laut einer aktuellen Studie sogar mehr als in der VR China und in Indien. Allerdings sinkt die Bereitschaft dafür zu bezahlen. Marktbeobachter raten deutschen Firmen stärker in Kommunikation, Kundennähe und After-Sales-Service zu investieren. In wohlhabenderen Schichten sind deutsche Produkte sehr beliebt, während die Mittelschicht kaum deutsche Marken kennt.

Das Country-of-Origin Image (COO) ist in Brasilien für 65% der B2B-Kunden äußerst wichtig. Eine aktuelle, repräsentative Umfrage der Kölner Marktforschungsfirma Globe One unter 1.000 Befragten in je fünf großen Städten der BRIC-Staaten ergab für Brasilien eine höhere Wertschätzung deutscher Produkte als in der VR China und Indien. Nur Russland lag vor Brasilien. Die Umfrage ergab zudem, dass deutsche Produkte im brasilianischen Image-Ranking hinter den einheimischen brasilianischen und den US-amerikanischen auf dem dritten Platz rangieren, knapp vor Japan.

Deutsche Produkte liegen beim COO-Image (bei Einbeziehung Brasiliens) in vier von 15 Kategorien vorne, insbesondere bei traditionellen Werten wie Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Eine wissenschaftliche Untersuchung zur Wirkung des Herkunftslandes von Produkten auf die Wahrnehmung brasilianischer Führungskräfte von Fernando Carvalho de Almeida und Hubert Drouvot ergab Spitzenwerte für Deutschland in den Sparten Stolz beim Kauf, sorgfältige Produktion sowie Zielgruppe männliche Kunden, Schwerindustrie und höhere Einkommensklassen.

Der komplette Artikel von GTAI kann hier abgerufen werden.