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"Made in Germany" alleine reicht in Brasilien nicht mehr

"Made in Germany" gilt in Brasilien zwar immer noch als Garantie für Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Qualität, laut einer aktuellen Studie sogar mehr als in der VR China und in Indien. Allerdings sinkt die Bereitschaft dafür zu bezahlen. Marktbeobachter raten deutschen Firmen stärker in Kommunikation, Kundennähe und After-Sales-Service zu investieren. In wohlhabenderen Schichten sind deutsche Produkte sehr beliebt, während die Mittelschicht kaum deutsche Marken kennt.

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Inflationsdruck: Brasilien erhöht Leitzins erneut

Die brasilianische Notenbank bekommt die Inflation offenbar nicht in den Griff und hält das Tempo ihrer Zinsschritte bei. Sie hob Leitzins um 50 Basispunkte auf 10,5% nach einstimmiger Entscheidung des monetären Rats an. Es war die siebte Erhöhung in Folge. Im März 2013 lag der Zins auf noch einem Tief von 7,25%. Enttäuscht zeigte sich der mächtige Industrieverband von São Paulo. 2014 beginne schlecht, sagte dessen Präsident, ein Leitzins von 10,5% mache die Erholung der Industrie unmöglich.

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Arbeitsrecht: Mobiltelefon außerhalb der Arbeitszeit

Brasilienberatung

Als wenn die Personalkosten in Brasilien nicht schon hoch genug sind: Nun hat auch das Arbeitsgericht (TST) das Gesetz 12.551 vom Dezember 2011 in seiner Jurisprudenz bestätigt: Wenn der Arbeitnehmer unter Kontrolle des Arbeitgebers z.B. durch Mobiltelefone und andere Kommunikationsmedien steht, fällt für die Zeit außerhalb der regulären Arbeitszeit ein Zuschlag von 1/3 seines Arbeitslohns an ("adicional de sobreaviso"). Dies ist z.B. bei Mitarbeitern in Instandhaltung, IT, Kundenservice der Fall, die ihr Mobiltelefon in der Freizeit angeschaltet lassen.

Aktienmarkt: Investoren bleiben skeptisch

Das Jahr 2013 war eines der schlechtesten Börsenjahre Brasiliens seit langem: Um rund 16% verlor der Bovespa-Index 2013. Damit bildet der Aktienmarkt in São Paulo weltweit das Schlusslicht mit den Börsen in Chile und der Türkei. Auch die Aussichten für 2014 sind eher durchwachsen, weil sich an den Gründen für das schlechte Abschneiden der Börse kaum etwas ändern wird.

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